23.02.19 Clubtour ins Weißeritztal

  • Treffpunkt: Bahnhof Freital Hainsberg
  • Geplanter Ablauf: Fahrt mit der Weißeritztalbahn bis Talsperre Malter, von dort zurück wandern durch den Seifersdorfer und anschließenden Rabenauer Grund bis zum Ausgangspunkt Bahnhof Freital Hainsberg.
  • Tourenlänge: knapp 12 km

An der Tour beteiligten sich 7 Bergpiraten. Belohnt wurden wir mit sonnigem richtig tollem Frühlingswetter (im Februar). Eine Woche eher waren Abschnitte der Tour noch stark vereist, Glück gehabt!

Zur Weißeritztalbahn:

  • dienstälteste deutsche Schmalspurbahn, in Betrieb genommen 1883 zwischen Freital-Hainsberg und Kipsdorf verlaufend durch das Tal der Roten Weißeritz
  • in den Folgejahren Zerstörung mehrerer Streckenabschnitte durch extreme Hochwasser der Roten Weißeritz, das letzte Mal 2002
  • Wiederinbetriebnahme 2008 zwischen Freital – Hainsberg und Dippoldiswalde und 2017 auf der Gesamtstrecke bis Kipsdorf

Die Zugfahrt selbst war ein Erlebnis. Die Vielzahl der Brücken, die Verlegung der Gleise auf engstem Raum bei zig Kurven, beeindruckten. Das war Ingenieurskunst und harte Arbeit vorheriger Generationen.

Der am Anfang noch ein wenig kühlen Außentemperatur, wurde bereits im Zug mit kleinen „Antifrostmitteln“ entgegen gewirkt, so dass wir in Malter mit vollem Elan die Wanderung beginnen konnten.

Die Talsperre Malter war trotz strahlender Sonne noch dünn vereist. Auf der Staumauer wurden Fotos in beiden Richtungen geschossen. Dann ging es weiter abwärts in den Seifersdorfer Grund, vorbei am Bahnhof Seifersdorf, immer der Roten Weißeritz folgend. Der Übergang in den Rabenauer Grund war nicht zu spüren. Nach dem Haltepunkt Spechtritz wurde eine erste Pause an einem überdachten Wanderrastplatz eingelegt. Nach dieser Stärkung war das nächste Ziel die Rabenauer Mühle. Der Grund wurde immer mehr durch hohe Felsen beiderseits umschlossen. Kurz vor der Rabenauer Mühle musste linksseitig ein großer Felsen überwunden werden, der aber durch Stufen und Geländer gut begehbar war. An der Rabenauer Mühle angekommen wurde eine weitere Rast in der Selbstbedienungsgaststätte „Wanderer“ eingelegt, die bei diesem schönen Wetter geöffnet hatte.

Dann folgte der letzte Teil des Rabenauer Grundes, aus meiner Sicht der schönste Abschnitt der Tour. Die Windungen der Roten Weißeritz folgend, der breite Wanderweg mit Bänken und Raststellen unmittelbar am Wasser, einfach nur schön und weiter zu empfehlen.

Für technisch Interessente ist das Wasserkraftwerk Rabenauer Grund mit der gebauten Naturkaskade zur Ableitung großer überflüssiger Wassermassen ein Highlight. Wieder hatten wir Glück und konnten dieses, bestimmt nicht öfter vorkommende Ereignis, beobachten.

Ich denke, es war ein gelungener Tag für alle Beteiligten.


Berg Heil Jürgen

2 Kommentaren

  1. Aus Sicht der Tourenteilnehmer war es eine gelungene Wanderung. Großen Dank an Egon für die Vorbereitung.

  2. Jürgen, wir wussten doch, dass Du das wieder super hin bekommst. Danke Egon für diesen Vorschlag. Ein schönes Fleckchen Erde.

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