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18.07.2020 Klubtour ins Schwarzwassertal

Diese Klubtour führte uns diesen Monat mal ins Erzgebirge, genauer gesagt ins Schwarzwassertal. Die Anreise war für alle nicht gerade kurz, aber es hat sich gelohnt. Auf dem Parkplatz im Hinteren Grund trafen überpünktlich alle Interessiert (immerhin 18 Personen) ein. Zuerst fand ein ausführlicher Erfahrungsaustausch statt, man hat sich schließlich lange nicht gesehen. Nach dem obligatorischen Teilnehmerfoto übernahm Mario die Führung. Gemeinsam sind wir an der schwarzen Pockau talaufwärts bis zum Nonnenfelsen gewandert. Hier trennten sich nach einer kleinen Pause die Wanderer von den Kletterfreunden. Beeindruckend ist der Nonnenfelsen mit seiner 60m hohen Talseite schon.

Zuerst einmal wurde der Kletterführer ausgiebig studiert und der Mittelweg mit drei *** im Schwierigkeitsgrad V in Angriff genommen. Vorsteiger Bernd und sein Nachsteiger Jens waren begeistert vom Wegverlauf. Enkel Leonard und meine Wenigkeit sind zur Hochscharte aufgestiegen und wurden da von Bernd und Jens auf den Gipfel über den AW I gesichert.

Eine tolle Aussicht wurde genossen und dann der Abseilring gesucht. Leider ohne Erfolg! So stiegen wir gesichert den AW wieder hinunter. Wie sich später herausstellte, gibt es doch einen Abseilring in der Nordwestseite.

Thomas und seine Enkel Lukas und Zarafina waren auch am Nonnenfelsen geblieben, was dazu führte, dass die lieben Enkel die schwarze Pockau bis auf den Grund erkunden mussten. In der warmen Sonne waren die Sachen dann wieder sehr schnell trocken und Maritta hat gar nichts bemerkt! Wie es so ist wenn es schön ist, die Zeit ist weg und wir rüsteten uns wieder Richtung Parkplatz zu gehen. Diesmal warteten wir auf die Wandergesellschaft und anschließend gings wieder nach Hause. Es war wieder eine gelungene schöne Klubtour.

Berg Heil Hardy

Aus Sicht der Wanderer ging es so weiter…

Marita hatte im Vorfeld schon eine Vorahnung, dass ihre Enkel irgendwie noch nass werden. Es war ja auch herrliches Wetter fürs Wasser. Ich glaube als Kinder waren wir auch nicht anders.

Nachdem es am Nonnenfelsen etwas länger gedauert hatte wer beim Klettern bleibt und wer mit der Wandergruppe weitergeht, ging es weiter immer an der „Schwarze Pockau“ entlang. Wenn sich jemand gefragt hat warum die „Schwarze Pockau“ auf dem Grund so braun/schwarz ist!? Einige Zuläufe stammen aus Moorlandschaften entsprungen aus Tschechien wo er Černá (auch Schwarzwasser) genannt wird. Daher auch die Namensgebung. Wir liesen die Felsformationen hinter uns und die Natur zeigte sich von seiner schönsten Seite. Überall stand wilder Fingerhut und der Fluss plätscherte. Langsam wurde es auch Zeit eine Pause zu machen um etwas zu essen. Da das Schwarzwassertal aber sehr gut besucht war, mussten wir von einer Bank zur anderen wandern, weil alles belegt war. Es ging weiter und weiter…der Wald tritt immer weiter zurück und eine Heide- und Graslandschaft kam zum Vorschein…bis wir an der Mitte unserer Wandertour angekommen waren.

Endlich freie Sitzgelegenheiten. Es sah ein wenig aus wie eine Bushaltestelle. Von hieraus hatte man einen Weitblick im Tal und auf die „Steinerne Brücke“ über jene es, nach unserer ausgiebigen Pause, weiter ging.

Steinerne Brücke

Nach der Brücke folgte ein leichter Aufstieg. Sonst ist einem gar nicht aufgefallen, dass es bei dieser Runde ca. 300m hoch und runter ging. Nun ging es oberhalb der „Schwarze Pockau“ am „Grünen Graben“ zurück.

Die Höhe dieses Graben liegt bei 750m. Von hier waren es noch 7km bis zu unserem Ziel…dem Aussichtsfelsen „Katzenstein“. Auf halber Strecke dann noch etwas besonderen…Kaffee Kurt.

Kurz der Kaffeemann

Beim Kurt bekommst du eine Kaffee oder ne heiße Schokolade und selbstgebackenen Kuchen. Alles sehr lecker. Zudem hat Kurt zu jedem ein nettes Wort. Gestärkt machten wir uns wieder auf dem Weg.

An manchen Stellen sah man erst einmal wie hoch wir eigentlich waren. Am „Grünen Graben“ entlang befanden sich zahlreiche miniatur Wasserräder und eine kleine Stadt.

Der „Grüne Graben“

Er wurde für den Bergbau angelegt und diente als Energiequelle für Förderanlagen. Der Bau begann 1678 und dauerte 57 Wochen. Die länge des Graben beträgt 8,2km. Auf einer länge von 700m musste dieser sogar durch Fels gehauen werden.

Und dann waren wir da…am Aussichtsfelsen Katzenstein. Die wirklich tolle Aussicht von hier über das Schwarzwassertal ist ein Genuss.

Die Kletterer informierten uns, dass sie am Ausgangspunkt angekommen sind. Also machten wir uns auf dem kürzesten Weg bergab zur „Schwarze Pockau“ und zum Parkplatz.

Ich hoffe und glaube es war für alle eine schöne Klubtour. Tolle Waldlandschaft und eine angenehme Wegstrecke von ca. 14km mit zahlreichen Rastmöglichkeiten von dem „Kurt der Kaffeemann wohl der Spektakulärste ist.

Berg Heil Mario

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