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16.07.2016 Pechofenhörner

Trotz Kaiserwetter trafen sich nur 9 Bergpiraten an der Felsenmühle. Es ging hinauf Richtung Pechofenhörner, wobei mehrmals die Karten studiert werden mussten, um den richtigen Zustieg zu finden. Als dann „Zeughaus 20 min “ dran stand, wussten wir, wir sind zu weit. Also zurück und dem Pfad zu den Pechofenhörnern, der von den vielen Unwettern ganz schön ausgespült war. An den Felsen angekommen, nahmen wir eine Brotzeit und Jens und Uli B. entschieden, auf das Hintere Pechofenhorn zu klettern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir standen vor zwei blockgefüllten Schluchten und nahmen an, dass dies der Einstieg zum Alten Weg sei. Wir hätten auf Waldi hören sollen, er war sich sicher, dass dies nicht der Alte Weg war. Jens nahm den linken Aufstieg, das sah beim Zuschauen schon nicht wie eine II aus. Uli B. und ich, wir entschieden uns für den rechten Aufstieg. Mit II hatte das auch nichts zu tun, aber wir kamen in der oberen Scharte an.


Nach einer kleinen Reibungswand und einem engen Loch, stand der Gipfelaufbau vor uns. Links queren und über einen lockeren Block z.G.. Jens, als Vorsteiger hat sich über den wackelnde Block fürchterlich erschrocken. Oben angekommen, waren wir erstaunt auf der Pechofenspitze zu sein, das Hintere Pechofenhorn lag unter uns. Jens hatte den Alten Weg IV mit Variante Untere Einstieg V vorgestiegen. Auch ich kam oben an, an den schwierigen Stellen hielt Jens das Sicherungsseil so straff, dass mir kein Millimeter an Höhe verloren gegangen wäre, wenn ich abgerutscht wäre.

 

An drei Abseilen ging es wieder hinab, Achim wartete geduldig. Gegen 15.00 Uhr kamen wir im Zeughaus an, da waren die Wanderer schon auf dem Rückweg zur Felsenmühle.

Berg Heil

Uli H.

2 Antworten auf „16.07.2016 Pechofenhörner“

Hallo liebe Bergfreunde,

Gerade in der Ferienzeit ist es schwierig eine hohe Beteiligung im Juli und August an Klubtouren sicherzustellen. Daher gab es in „alten Zeiten“ in diesen beiden Monaten keine Klubtour. Dennoch haben sich die Teilnehmer mit einer großen Leistung selber verwöhnt. Zwar ein bisschen unfreiwillig, aber dennoch grandios!
Es hat mich wieder riesig gefreut den Beitrag zu lesen.

Berg Heil

Profi

Da sieht man mal wieder, dass man Hand in Hand jeden noch so schwierigen Gipfel schaffen kann.

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