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Wanderung in der Wesenitzklamm

Auch im Januar trafen sich wieder die ganz emsigen Bergpiraten zu einer Wanderung durch die Wesenitzklamm. Nachdem unser Egon am Pirnaer Bahnhof abgeholt wurde und auch Gert Richtung zu Hause in den Transportbus in den Liebethaler Grund zusteigen konnte, startete die Tour am Klettergarten. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass die Wanderung eine Herausforderung werden sollte. Der vereiste Wanderweg forderte gleich die höchste Aufmerksamkeit der Teilnehmer. Vorsorglich legte Egon gleich seine “Schuhrödel” an, um einen besseren Halt zu bekommen. So war es nur eine Frage der Zeit bis der erste Sturz von den anderen Teilnehmer zu verzeichnen war. Der gestürzte Bergpiratenvorstand (nicht durch die Bergpiratenmitglieder) war die Folge des glatten Wanderweges. Natürlich durfte er sich erst wieder aufrichtetn nachdem ausreichend Beweisfotos geschossen wurden.

Vorbei an der Ruine des einstigsten Wasserkraftwerk Mühlsdorf II ging es zum Wagnerdenkmal.

Bei Klängen zur Ouvertüre des Lohengrin wurde das größte Denkmal in der Welt für den Komponisten bewundert. Weiter ging es zur Lochmühle und dann über die Brücke zur anderen Seite der Wesenitz. Alles über stark vereiste Fußwege und bei höchster Aufmerksamkeit.

Das nächste Ziel die Daubemühle war schnell erreicht. Leider ist die ursprünglich dort befindliche Gaststätte bereits seit Jahren geschlossen.

Die ehemalige Wauermühle dagegen strahlte im neuen Glanz und wurde vom neuen Besitzer mit viel Aufwand und Mühe restauriert.

Eine kleine Pause gönnten sich die Teilnehmer an der Wesenitz, bevor es weiter zu dem imposanten Nietzelwehr in der hinteren Klamm der Wesenitz ging. Das Wasserkraftwerk war zudem im Betrieb und zeugte davon, was unsere Vorfahren bereits an ingenieurtechnischen Leistungen vollbracht hatten.

Nach einer ausgiebigen Inspektionsrunde machten wir uns auf den Rückweg. Dabei nutzten wir den kürzeren Weg über Daube und erreichten unversehrtvwieder den Ausgangspunkt unserer Wanderung. Mit viel neuem Wissen über unsere nähere Heimat traten wir den Heimweg an. Bei Richters in Graupa wurde das Erlebte bei Kaffee und Kuchen nochmals durchdiskutiert. Wieder eine interessante Klubtour ging zu Ende.

Euer Profi

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