Wanderung der Bergpiraten weltweit

Eigentlich gibt es gar nicht so einen großen Unterschied am Wochenende eine kleine Bergtour als Bergpirat in China durchzuführen im Vergleich zu einer Wandertour durch die Sächsische Schweiz.

Daher wollen wir den Versuch starten und einmal einen Vergleich wagen, und eine Wanderung von Hangzhou zum Jade Emperor Hill vorbei am Westsee mit einer Wanderung zum Winterberg zu vergleichen.

Unser Waldi würde in China genau zur gleichen Zeit seinen Rucksack nehmen und sich auf den Weg machen.

 In Dresden geht es zur Straßenbahn und am Strehlender Bahnhof steigt er aus, um mit der S-Bahn in Richtung Schmilka zu starten. Nach einer 48 minütigen Fahrzeit ist das Ziel erreicht.

In Schmilka geht es schnurstracks zur Fähre. 

In Shanghai nutzen wir die Metro Linie 11 von Xuijahui und steigen bereits nach einer Station in die Linie 2 um, die uns direkt zum Bahnhof Hongqiao bringt. Auch dort steigen wir in die Bahn um. O.k. wir nutzen nicht die S-Bahn sondern den Hochgeschwindigkeitszug nach Hangzhou. In 46 min haben wir auch das Ziel erreicht und die Entfernung von Dresden nach Berlin (160km) liegt hinter uns.

Ein kleiner Fußmarsch durch die Stadt führt uns direkt an den Westsee, den es entlang geht, um endlich die Berge zu erreichen. Dies ist etwas zeitaufwendiger als die Überfahrt mit der Fähre über die Elbe, um den Anstieg in Richtung Winterberg von Grenzeck zu beginnen.

 Auf alle Fälle haben wir auf ähnliche Art und Weise den Ausgangspunkt unserer Wanderungen erreicht.

Im Durchgang zur Schmilkaer Mühle muss Waldi erst einmal den Ring an der Wand anfassen, da dieser bekanntlich ein Glücksbringer ist.

Auf unserem Weg zum Jade Emperor Hill geht es durch das Eingangstor des Ciyun Tempels und ein kleiner Fensterriegel gibt uns dasselbe erhabene Gefühl der Sicherheit.

Nun beginnt der Weg immer steiler anzusteigen und die „Wurzel“ fordert ihren ersten Tribut

 An dem Aufstieg im West Lake Scenic Area kämpfen wir mit einem gleichgearteten Steilanstieg. Der Weg ist durchgehend mit Granitplatten belegt, also hier ist kein Wechsel von

Sandsteinpflaster/Asphalt und Schotter zu verzeichnen.

Auf halber Strecke kreuzen wir die Fahrstraße, die die Tourismusströme nach oben befördert.

Glücklicher Weise ist das am Winterberg nicht zu erwarten, da die Fahrstraße dem Forst und dem genehmigten Winterbergpersonal vorbehalten ist. Ein stärker werdender Gesprächslärm kündigt uns an, dass wir dem Ziel immer näher kommen. Am Winterberg ist dies nicht ganz so ausgeprägt.

Oben angekommen genießen wir die Aussicht. Am Winterberg (556 m ü.NHN) schweift unser Blick in die Hintere Sächsische Schweiz. Am Fuxing Taoist Tempel auf dem Gipfel des Jade Emperor Hill (239 m GTOPO30) können wir den fantastischen Westsee komplett erfassen. 

In der Winterberggaststätte werden wir sogleich ein kühles Bier genießen. Am Jade Emperor Hill müssen wir uns dagegen noch ein wenig gedulden.

Auf beiden Wanderungen ist es notwendig, sich bereits auf dem Rückweg Gedanken zu machen, in welcher Kneipe wir den Tag ausklingen lassen wollen.

Am Westsee entscheiden wir uns, ein böhmisches Bier zu genießen. Die Kneipe „Pilsner“ gibt uns auch die Gelegenheit dazu und wir genießen es am Abend mit vollen Zügen. In Schmilka wird dies sicher kurzfristiger und operativ entschieden, doch das Grenzeck schein immer eine gute Wahl.

 Ein kleiner Unterschied ergibt sich leider doch noch. Unser original böhmisches Bier im „Pilsner“ kostet umgerechnet ca. 10 € (also Vorsicht beim ausgiebigen Biergenuss).

Zusammenfassend erkennen wir kaum wesentliche Unterschiede und überlassen es Euch im Detail welche zu erkennen.

 Eure Astrid und Euer Profi

 

 

1 Antwort

  1. Hardy Grohmann sagt:

    Nun muss ich doch mal einen Kommentar abgeben. Sicher haben die meisten Bergpiraten doch keine Beziehung zu China bzw. lesen es und hacken es ab. Für Euch sind es sicher liebenswerte Erinnerungen oder ja sagen wir mal Beziehungen Richtung Sachsen. Ich freue mich das es Euch gut geht und wir bald in Nepal einreisen werden. Bin schon sehr gespannt auf Ganesch“s Tourenvorschlag. PS, Profi wie hieß doch der schneebedeckte Gipfel an den Seen? Tsergo-Ri_4516 Hm? Viele liebe Grüße nach Shanghai von Hardy und Christina

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