Märztour 2018 der Bergpiraten

Treffpunkt: Parkplatz Hinterhermsdorf

Teilnehmer: 8 Bergpiraten

Wetter: sonnig, angenehm kühl

Wanderziel: Wachbergbaude, dazu folgende Info: 1851 wurde das Wirtshaus auf dem Wachberg eröffnet, damals mit 20 m hohem Aussichtsgerüst, das erste in der Sächsischen Schweiz. In den vielen Jahren danach wurde das Wirtshaus eine beliebte Wandergaststätte. Wiedereröffnung mit neuem Betreiber im Juni 2016.

Erste Zielrichtung der Wanderung war der Weifberg, diesmal aber am Berg vorbei zur tschechischen Grenze. Nach Grenzüberschreitung ging es stetig bergauf, damit verbunden war der Wiedereintritt in winterliche Gefilde mit Schnee und Eis. Am höchsten Punkt des Weges wanderten wir etwa 200 m geradeaus bis zum Hancuv Kreuz, dass die Gemeinde Nixdorf 1884 errichtet hatte. Über eine kurze Querverbindung ging es zur geplanten Diebstraße, einem breiten Forstweg. Bald war die vorgesehene Raststelle erreicht. Hardy versorgte alle Interessenten mit Glühwein. Es gab aber auch noch andere flüssige Nahrung.

Nach etwa einer ¾ Stunde ging es weiter auf der Diebstraße bis zum Abzweig zur Wachbergbaude. Ein kleiner Fehler wurde erkannt und querfeldein durch den winterlichen Wald behoben. Wieder ging es über die Grenze und die Wachbergbaude kam in Sicht, eine Berggaststätte, 496 m hoch, mit einer einzigartigen Aussicht auf die hintere Sächsische Schweiz und bei schönem Wetter auch zur Böhmischen Schweiz und das Osterzgebirge. Mit der Neueröffnung der Berggaststätte sind auf der Außenfläche auch Tafeln mit den Namen aller sichtbaren Berge angebracht worden. In der Berggaststätte selbst finden auch vielseitige Veranstaltungen statt, worüber man sich auf Flyern oder im Internet informieren kann. Man glaubt es kaum, fast alle Plätze der Berggaststätte waren durch hungrige Gäste belegt. Wir hatten Glück und erhielten einen runden Tisch, gerade ausreichend für 8 Bergpiraten. Nach der Durstlöschung wurde nach Karte gegessen. Die Küche lieferte eine Superqualität und kann nur weiter empfohlen werden.

Und dann ging es richtig lustig zu. Amüsante, nicht jugendfreie Geschichten, wurden im Achterkreis erzählt. Es wurde gelacht und wir waren relativ laut, wurden aber nicht des Raumes verwiesen.

Irgendwann ging es dann weiter auf dem Dr. Alfred Meiche Weg wieder in Richtung Hinterhermsdorf. Ich habe es geahnt, dass bei diesem teils noch winterlichen Verhältnissen dieser Teil der Tour der schwierigste wird. Rauf und runter, angetautes und festes Eis, die üblichen Wurzeln, vereiste Treppen usw. verlangten von allen Kraft und Vorsicht. Letztendlich sind wir dann nach etwa 6 Stunden auf dem Parkplatz in Hinterhermsdorf wieder angekommen. Toll, war schön für alle, die mitgegangen sind.

Berg Heil Jürgen

2 Kommentaren

  1. Ja, dass war eine tolle Tour, besonders lustig war es in der Gaststätte. Habe lange nicht mehr so viel gelacht, jeder konnte eine oder sogar mehrere Geschichten zum Thema beisteuern, aber mehr wird nicht verraten! Grüße an alle von Christina

  2. Zum Thema Glühwein muss ich feststellen die Saison ist zu Ende! Sonst war es wirklich sehr lustig, das Essen war sehr gut und wir sind alle wieder gut nach Hause gekommen.

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