Pfingstklubtour Böhmisches Paradies (Teil 3)

…nachdem Peter uns einige Tipps gegeben hatte, haben wir uns entschlossen nach Malá Skála zu fahren. Es waren nur 20min von der Burgruine Trosky. Am Ortseingang konnte man unser „Ziel des Tages“ schon sehen.

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Wir folgten den Anweisungen unseres Navis und parkten nicht unten im Ort, sondern führen noch Serpentinen etwas oberhalb von  Malá Skála. Gut war, dass wir unser Ziel immer noch sahen.

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Also machten wir uns von dort aus auf dem Weg zur Felsenburg Vranov. Natürlich nahmen wir jeden Aussichtspunkt mit. Dana konnte sogar einen halben Meter klettern.

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Dann kamen wir zur Burg. Uns fiel wieder ein, dass wir ja vor ca. 2 Stunden auch schon an einer Burg waren…welche geschlossen war…Gerhard hat es gesagt! Ihr werdet es nicht glauben, diese war offen und wir waren die ersten. Die anderen haben bestimmt nicht damit gerechnet, dass diese geöffnet hat. Also rein und alles erkunden. Von der mittelalterlichen Felsenburg sind heute noch eine ganze Reihe ausgehauener Räume, Durchgänge, Treppen, Balkenfalze und auch der Burgbrunnen erhalten. Die mehrere 100 Meter lange Anlage gilt als die weiträumigste und größte Felsenburg Böhmens. Im 19. Jahrhundert wurde im Inneren der Burganlage ein Pantheon eingerichtet. Wir sahen sogar eine Königlich Sächsische Statur.

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Auch eine Pause musste sein. Lecker Kaffee und Eis. Das wichtigste haben wir auch nicht vergessen…Peters Karte. Dem Sozialen Netzwerk teilten wir mit wo wir sind. Dies sollte am Abend für Dana eine Überraschung verursachen.

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Nach dieser Pause ging es weiter…ich hatte von unten etwas gesehen…da wollte ich auf jeden Fall hin. Es ging also weiter auf dem Felskamm bis zur Aussicht Pantheon. Dana war der Aussichtspunkt nicht ganz geheuer und sie blieb lieber in sicherer Entfernung. Ich ging bis ganz vor und war begeistert von der Aussicht über Malá Skála.

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Lange wollte ich Dana nicht alleine lassen…ging zu ihr und zusammen machten wir uns auf dem Kamm in Richtung Burg Frýdštejn.

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Wir liefen also eine ganze Weile und dann überkam es mich, der Drang auf Toilette zu gehen. Da ich kein Freund von Freiluftklos  bin hatten wir schnell ein Problem. Entweder kommt die Burg jetzt gleich oder zurück nach Malá Skála. Wir gingen noch etwas weiter, aber da kam keine Burg. Also mussten wir auf schnellsten Weg zurück in die Zivilisation. Und das ging wirklich schnell. Unten angekommen fanden wir eine Pizzeria…ich war glücklich…nicht nur wegen der leckeren Pizza, welche es dann gab. Zurück im Camp Eden hatten wir wieder auf unseren Handys Empfang und ich bekam von Danas Bruder eine Nachricht, die er mir Tagsüber gesendet hat. Er schrieb, dass er nur 300m von uns weg ist. Ich erzählte es Dana und sie nur…bestimmt wo er im Urlaub war. Hm…besser mal nachfragen. Und es stellte sich raus, dass er die Woche in Turnov abeitet und in Malá Skála übernachtet. Dana machte sofort für den nächsten Tag ein treffen aus. Somit endete unser Trip ins Böhmische Paradies mit einer großen Überraschung für Dana.8

3 Kommentaren

  1. Nun hab ich auch den dritten Teil der Böhmischen Pfingsttour mit Begeisterung gelesen. Was schlussfolgern wir aus allen drei Berichten… Warum in die Ferne schweifen das schöne liegt so nah…

  2. Ja, das freut uns, dass es Euch in Mala Skala gefallen hat. Herzlichen Dank noch nachträglich für die schöne Ansichtskarte!!!

  3. Schade, dass Du nicht eher zur Toilette musstest, die Toilette auf der Burg in Mala Skala ist sehenswert, der Ausblick und das Geschäft geht direkt auf die Felsen.

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