Klettern in Meteora 2016 1. Teil

Doupianifels

Südweg III ,  150m

Nach dem Frühstück brachen wir gemeinsam zum Fels auf. Achim u. Uli gingen voraus, damit nicht alle auf sie warten mussten. Am Einstieg blieb Thomas zurück, ihm war ( für den ersten Tag) der Fels zu hoch. Bernd machte die erste Bekanntschaft mit der Kieselei, alle anderen bewegten sich in bekannten Terrain. Hardy, Christina, Achim , Uli, Jens G. u. Jens W. kamen ohne Zwischenfälle oben an. Gemeinsam genossen wir den herrlichen Blick auf die Nordgruppe, den markanten Teufel und das grandiose Panorama.

Wie ein altes Ehepaar zur letzten Abseile.

Isodera ( 1. Sl), Rechte Nordwandrinne (2.Sl) IV ,    75 m

Den Jungs war dies nicht genug, so ging es noch an die Nordseite. Der Weg war gut abgesichert, Bernd, Hardy, Jens W. u. Jens G. kamen ohne Probleme oben an. Dabei entdeckten sie eine Abseile in der Nordseite, die wesentlich einfacher ins Tal führte.

St.Georgs-Fels

Thüringer Weg mit Leiter V,  35m (76. Begehung)

Gemeinsam wanderten wir den Mönchspfad zur Glocke zwischen St-Georgs-Fels u. Heiliger Geist hinauf. Die Kletterer stiegen zum Fels ab, Achim u. Uli  blieben auf Beobachtungsposten, die Wanderer drehten eine große Runde. Früher stand dort eine Holzleiter, die von den Mönchen benutzt wurde. Bernd, Jens W., Jens G. und Hardy waren dabei. Im Gipfelbuch fanden wir noch den Eintrag von Achim , Uli u. Andreas aus dem Jahre 1997 ( 6. Begehung).

Kugel

St. Barbara Weg IV+, 10m

Gleich danach fiel noch ein kleiner Gipfel, die 4 können eben nicht genug bekommen. Allerdings stand er so dicht an der Strasse, dass die Touristen ihn massenhaft als Toilette ansahen. Etwas unangenehm, kann man sagen.

Doupianifels

Regenpfeiler V , 140m

Eine geradlinige Kante im Süden des Felsen. Sylvia und Uli erklärten sich bereit, die Rucksäcke der Jungs auf die Nordseite zur Abseile zu bringen. Auf einem gegenüberliegenden Fels suchten wir uns ein schönes Plätzchen und Uli machte an die 50 Fotos. Leider merkte sie nicht, dass Achim die Speicherkarten heraus genommen hatte. Ohje. Bernd und beide Jens genossen den Weg trotzdem und Uli hatte die Lacher auf ihrer Seite.

Das ist der Beweis für die vielen Bilder.

Heiliggeistwächter

Schmale Wand V, 120m

Da Uli den Weg 2004 nachgestiegen hatte, schlug sie ihn vor. Bernd fluchte von unten bis oben. Der Fels war brüchig, die alten Ringe waren kaum zu sehen. Jens W. hingegen, gab Uli recht, im Nachstieg super. So war wenigstens einer glücklich.

Nonnenwand

NO-Kante III-, 25m

Ein, für Meteora kurzer Weg wurde noch einmal von Allen bestiegen. Achim hatte Dienst am Foto. Thomas kam auf den Geschmack und beschloss, sich neue Kletterschuhe zu kaufen, um auf den Kieseln stehen zu können. Ein grandioser Blick auf Kalampaka bot sich uns.

Ambaria

SW-Kante V, 160m

Geplant war Schnecklwand und SW-Kante, aber der Hitze wegen wurde nur ein Weg geklettert. Die richtige Abseile wurde nicht gefunden, so ging es über den Kletterweg zurück. In der ersten Kneipe wurden die Klettererfolge begossen, Salat gegessen und alles drumherum vergessen. Gegen 16.30 Uhr wollten sich Sylvia, Christine und Uli aufmachen, um die Jungs zu suchen, denn langsam wurde uns mulmig. Da erreichten wir sie dann doch per Telefon. Sie hatten überhaupt kein schlechtes Gewissen und fühlten sich eher gestört.

Berg Heil

Sylvia, Jens, Uli u. Achim

3 Kommentaren

  1. Nach den grandiosen Erfolgen, kann ich nur den (nicht vorhandenen) Hut ganz tief ziehen.Absolut Superwir wären gerne mitgefahren, aber so sind wenigstens die Kieselsteine im Fels geblieben!

  2. Ein Paradies für Kletterer. Da wart ihr bestimmt schwer von der Wand wieder weg zu bringen. Also…Daumen hoch für das was ihr geschafft habt. Belohnt wurdet ihr ja mit einem herrlichen Ausblick und abends sicherlich mit genug Ouzo.

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