25.03.2017 Clubtour durch das Weißbachtal

Teilnehmer: 9 Bergpiraten, der Enkel von Thomas und 2 Gäste / Start: 10.15 Uhr vom Parkplatz Hinterhermsdorf / Gelaufene Kilometer: 12,9 lt. GPS Track / Wanderzeit incl. Rastzeit: 5 Std. und 44 Minuten

Erstes Ziel war der Weifberg (478 m hoch) mit seinem hölzernen Aussichtsturm. Einige BP haben die Aussichtsplattform des Turmes (32,4 m hoch) mit seinen 10 Treppen und insgesamt 173 Stufen bestiegen. Die Fernaussicht war leider wetterbedingt etwas eingeschränkt. Weiter ging es der gelben Markierung nach an der ehemaligen Gaststätte Schäferräumicht vorbei bis zur Kreuzung Heidebach/Bammelweg, wo am dort befindlichen Rastplatz die erste Pause gemacht wurde, natürlich mit schmackhaftem Glühwein. Dann ging es weiter auf dem Bammelweg bis zum Eingang in das Weißbachtal. Ein Tal, wo der Weißbach der Grenzbach zwischen Deutschland und Tschechien ist. Mal stehen die Grenzsteine rechts, dann aber auch links des Baches. Eine sehr empfehlenswerte Wanderung bis zur Mündung des Weißbaches in die Kirnitzsch, besonders vielleicht an heißen Tagen, aber auch im Frühling oder Herbst geeignet. Im Kirnitzschtal wurde dann die Stelle „Im Loch“ erreicht, wo zwei restaurierte Fachwerkhäuser sehenswert sind, einsam gelegen aber schön. Das nächste Ziel war eigentlich eine Schutzhütte, aber der Rastplatz am Mönchstein ( Tisch und Bänke unter einem Felsüberhang) war so einladend, dass wir hier die zweite Rast durchführten, was aber auch die Ursache für das folgende Abdriften vom geplanten Wegverlauf war. Doch der Reihe nach. Erstmal wurde wieder gefuttert und alle ahnen es, viel Glühwein getrunken. Irgendwie ging es dann weiter und ich als Wanderführer für diese Klubtour gab die Richtung an. Schon nach wenigen Minuten wurde ich stutzig. Ein Weg mit roter Markierung war nicht geplant. Dann gab es noch links eine Wegabzweigung, die auch nicht sein konnte. Letztendlich an der Binge, linksseitig ein kleiner mit Wasser gefüllter Deich, brachte die Erkenntnis, dass wir auf dem falschen Weg waren, d.h. wir sind 700 m bergauf falsch gelaufen. Das trainiert ungemein. Also umkehren, 200 Meter bergab und auf einem Seitenpfad weiter Richtung Hinterhermsdorf. Es gab in der Gruppe kein Murren über den falschen Weg. Toll finde ich, dass BP alles verkraften und heilsam für meine angekratzte Wanderführerpsyche. Wären wir um den Mönchstein etwa 50 Meter (lt. GPS im Nachgang) herumgelaufen, hätten wir den geplanten Weg nicht übersehen können. 50 Meter, schwer zu fassen, aber andererseits warum laufen, wenn es Glühwein gibt. Die Wegveränderung hatte aber auch ihre guten Seiten. Ein Stück Asphaltstraße wurde uns erspart. Aus 409 Meter Höhe hatten wir noch einen schönen Blick auf Hinterhermsdorf und den Weifberg, sind in unmittelbarer Nähe an der Emmabank und dem Leuchtfeuer vorbei gelaufen. Also insgesamt eine gelungene Klubtour.

BERG HEIL    Jürgen

1 Antwort

  1. Hardy Grohmann sagt:

    Bei fast sommerlichen Wetter und Glühwein war garantiert keinem kalt. Wanderstöcke und ähnliche Dinge sind auch nicht verloren gegangen bzw. liegengeblieben. Die Glühweinsaison ist erst mal beendet.

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